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Axel Köhler

DIE SCHÖNE GALATHÉE|GIANNI SCHICCHI

Doppelabend. Operette von Franz von Suppé | Komische Oper von Giacomo Puccini
Inszenierung Axel Köhler. Musikalische Leitung Andreas Schüller
Premiere am 27. Oktober 2018 an der  >> Staatsoperette Dresden

>> BR Klassik|Operetten-Boulevard 28.10.2018

Axel Köhler lässt seine Geschichten heute spielen. Die griechische Attitüde des ersten Stückes gehört zum Image des Künstlers, der Tempel der Venus ist das benachbarte Eros-Center. Dabei verzichtet die Inszenierung auf vordergründige Bezüge, lässt der Komödie ihren Spiel- und Suppé seinen Klangraum.
Den „Schicchi“ lässt Köhler mit seinen Ausstattern Arne Walter und Judith Adam im Mafia-Milieu spielen, auch hier mehr als zusätzliche Spielmotivation denn als effektheischender Heute-Bezug.
Dass eine „Kunstfigur“, hier die beseelte Marmorfigur Galathée, da der clevere Testamentsdiktator Schicchi, ein Eigenleben, einen eigenen Kopf entwickelt, kann man, wenn man sehr genau aufpasst, auf der Bühne entdecken. Dass das Operette-Oper-Gespann beim Publikum ankommt, bleibt zu wünschen.
 >> Sächsische Zeitung

Von Suppés klassische Operette ist die federleichte Variante des bekannten Stoffes … Im ebenso hübschen wie praktikablen Bühnenbild hat Axel Köhler die absehbare Handlung mit sicherer Hand inszeniert.
… dreht die Musik sich in Schleifen, die unter der Leitung des Chefdirigenten Andreas Schüller, wie die Inszenierung, flott, aber nicht überhastet daherkommt. Da wird ein Trio schon mal von Spots zerteilt oder die Pizza mit dem Meißel geschnitten. Venus (Anna-Luysa Grumbt, güldener Körper unter einem Hauch von Nichts) muss noch mal eingreifen, bis die Operettenseligkeit des Happy Ends gefeiert werden darf.

 >> die-deutsche-buehne.de

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